Pumpenhersteller punktet mit Kompetenzthema
Hochkarätige Referenten schulen Planer auf der Wilo-Brandschutztagung
![]() Das Thema Brandschutz und insbesondere Löschwasseranlagen werden angesichts eines zunehmenden Sicherheitsbedürfnisses und der Existenz zahlloser sanierungsbedürftiger Altanlagen für Fachplaner der Gebäudetechnik zunehmend interessanter. Um auf diesem Gebiet sachkundige Lösungskompetenzen zu vermitteln, stellte Wilo neben den eigenen Referenten auch weitere fachkompetente Gastdozenten wie beispielsweise Dipl.-Ing. Manfred Lippe. Der staatlich geprüfte und vereidigte Sachverständige widmete seine beiden Vorträge den Themen Löschwasserversorgung in Sonderbauten und technische Baubestimmungen. Einführung in das Baurecht So könne beispielsweise bei „nicht wesentlichen Abweichungen“ von allgemeinen bauaufsichtlichen Prüfzeugnissen und Zulassungen eine Übereinstimmung auf Grundlage des Paragrafen 22 MBO „Übereinstimmungserklärung“ vorhanden sein. Diese Übereinstimmung kann vom Ersteller gemeinsam mit dem Fachplaner festgestellt werden. Die Bestätigung stellt der Ersteller bzw. der Installateur aus. So bietet sich die Möglichkeit, Verfahrenswege deutlich zu verkürzen und dennoch die Schutzziele zu erreichen. Bei wesentlichen Abweichungen rät Lippe jedoch dazu eine Zustimmung im Einzelfall durch die oberste Baubehörde einzuholen. „Vielfach können fachliche Auseinandersetzungen mit dem vor Ort tätigen Brandschutzsachverständigen im Vorfeld der Planung durch ein detailiertes Abstimmungsgespräch schon ausgeräumt werden. Auch dazu können Seminare wie diese ihren Beitrag leisten“, würdigte Manfred Lippe das Wilo-Angebot. Brandschutz + Trinkwasserhygiene Als rechtliche Grundlage dienen die Änderungen der DIN 1988-6:2005 unter dem Titel „Feuerlösch- und Brandschutzanlagen – Auswirkungen für die Praxis – Hygienische Anforderungen“ sowie das DVGW Arbeitsblatt W 405, das im Februar 2008 erschienen ist und eine klare Anleitung für die Bereitstellung zur Entnahme von Löschwasser aus Trinkwasser-Installationen gibt. Wodurch tatsächlich ein Umdenken im Hinblick auf die Anbindung beider Leitungssysteme stattgefunden hat: „In Zukunft werden Feuerlöschanlagen überwiegend über einen freien Auslauf an Trinkwassersysteme angebunden werden“, prognostizierte Klement. Hintergrund dieser Entwicklung ist die Erkenntnis, dass Mikroorganismen und Biofilm sich trotz des Einsatzes von Sicherungsarmaturen verhältnismäßig ungehindert in alle Richtungen eines Leitungssystems ausbreiten und diese kontaminieren können. Äquivalente Lösungsansätze „Brandschutz bedeutet nämlich in erster Linie, Wasser mit hohen Drücken zur Verfügung zu stellen“, so Dipl.-Ing. Manfred Neuhaus-Melsheimer, Referent von Wilo. Dieser Aspekt bildete dann auch den Anknüpfungspunkt des Referenten an die aktuellen Produktentwicklungen des Veranstalters speziell für diesen Bereich, wie beispielsweise die neue Druckerhöhungs-Pumpe Wilo-Multivert MVIS mit Nassläufer-Technologie. Die großen Vorteile dieser Hochdruckkreisel-Pumpen bestehen neben dem absolut leisen Betrieb vor allem in der vollkommen sicheren Betriebsweise, da sie konstruktiv nahezu wartungsfrei arbeiten. Von mindestens ebenso großer Bedeutung für einen reibungslosen Betrieb einer Druckerhöhungsanlage sind aber darüber hinaus neben der regelmäßigen Wartung gemäß DIN 1988-8 auch spezifische Produktentwicklungen wie der VR-Regler von Wilo. Mit diesem kann die Leistung von Pumpen bedarfsgerecht vollautomatisch geregelt werden, denn dank der intelligenten Kommunikationsweise werden beispielsweise Druckschläge vermieden, die beim Anlaufen der Pumpen in Löschwasseranlagen zwangsläufig auftreten. Qualität rechnet sich Info: Download
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Anne Frentrup WILO SE |
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