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Pressemitteilung - Dortmund/Bad Sassendorf, 11.10.2007


Feuerwehr Bad Sassendorf testet mobilen Pumpen-Prototypen
Kooperation mit der WILO AG
Dortmund/Bad Sassendorf. Angesichts immer häufiger vorkommender Überschwemmungen können mobil einsetzbare Pumpen der Feuerwehr die Arbeit erleichtern. Sie binden kein Fahrzeug und kein Personal, so dass nach dem Aufstellen der nächste Einsatzort angefahren werden kann. Mit einer neuen, besonders mobilen Pumpe für das Abpumpen von Schmutzwasser wurde jetzt die Freiwillige Feuerwehr in Bad Sassendorf ausgestattet.

 

Die Pumpe wurde im Rahmen eines Pilotprojekts durch den Dortmunder Pumpenspezialisten WILO AG bereitgestellt. Hierbei soll in den nächsten Monaten der Prototyp einer fahrbaren Schmutzwasserpumpe auf seine Tauglichkeit bei Feuerwehreinsätzen getestet werden. Initiiert wurde die Zusammenarbeit durch Thomas Merscheim, der gleichzeitig Mitglied der Feuerwehr und ein Mitarbeiter des Unternehmens ist: „Vor einigen Monaten stieß ich auf bisher nicht realisierte Pläne zu einem fahrbaren Pumpenwagen auf Basis einer Serienpumpe. Die habe ich meinen Kameraden bei der Freiwilligen Feuerwehr vorgestellt. Anschließend haben wir daran Modifikationen vorgenommen, um das Gerät den speziellen Anforderungen der Feuerwehr anzupassen. Auf dieser Grundlage wurde dann der Prototyp gefertigt.“


Die Übergabe erfolgte im Rahmen einer Dienstbesprechung am 8. Oktober in Dortmund. Eine fünfköpfige Delegation der Feuerwehr nahm die Pumpe aus den Händen von Dr. Horst D. Elsner, Vorstandsvorsitzender der WILO AG, in Empfang. „Wie Sie sehen, haben wir Ihre Wünsche und Anregungen bis ins Detail berücksichtigt“, erläuterte Dr. Elsner den Feuerwehrmännern. Die kompakte und wendige Pumpe findet auf einem Handwagen Platz. Ein Benzinmotor nebst Generator sorgt für die nötige Antriebsenergie, so dass sie unabhängig vom Stromnetz betrieben werden kann. Ihr Haupteinsatzgebiet wird die Hochwasserbekämpfung sein, denn sie eignet sich besonders zum Auspumpen von Kellern in Einfamilienhäusern und kleineren Gewerbebetrieben.

 

„Wir werden die Pumpe bei unseren Einsätzen und Übungen ausgiebig nutzen“, versicherte Gemeindebrandinspektor Olaf Schäferhoff. Vorgesehen ist eine Erprobungsphase, die sich je nach Einsatzlage über sechs bis neun Monate erstreckt. In dieser Zeit wird jeder Einsatz und eventuelle Besonderheiten protokolliert. Am Ende steht dann die Auswertung der Ergebnisse und die Entscheidung, ob die Pumpe so in Serie geht.

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