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Pressemitteilung - Dortmund, 07.08.2007


Korrosionsschutz und Verschleißminimierung durch Keramikbeschichtungen
Wilo EMU-Pumpen für Abwasserbehandlung und Klärwerkstechnik
Hof. Pumpen werden in der kommunalen Abwasserbehandlung und in der Klärwerkstechnik für die unterschiedlichsten Anwendungen benötigt. Ein Beispiel ist die Druckentwässerung, die bei schwierigen topografischen Verhältnissen eine sichere und ökonomische Entsorgung des Abwassers in die Kanalisation oder direkt zum Klärwerk sicherstellt.

 

Hier bietet der Pumpenspezialist Wilo ein wirtschaftliches Komplettprogramm für die sichere Abwasserförderung bis zum Klärwerk an. Das Spektrum der verwendeten Bauarten reicht dabei bis hin zur leistungsstarken Tauchmotorpumpe für große Förderleistungen. Oftmals kommen diese Pumpen unter erschwerten Bedingungen zum Einsatz, wo sie gegen abrasive oder korrosive Einwirkungen beständig sein müssen.

 

Wilo fertigt in seinem Werk in Hof (Wilo EMU GmbH) Pumpen, die speziell für solche Anwendungen konzipiert sind. Das breit gefächerte Angebot umfasst unter anderem Abwassertauchmotorpumpen für Nass- und Trockenaufstellung, Propellertauchpumpen und Unterwasserpumpen, aber auch Tauchrührwerke für die Klärwerkstechnik.

 

Um bei abrasiven oder korrosiven Medien die Standzeiten der Pumpen zu verlängern, werden bei der Herstellung von Pumpengehäusen und Laufrädern oft hochbeständige Sonderwerkstoffe verwendet. Diese Pumpensysteme liegen preislich allerdings deutlich höher als herkömmliche Anwendungen und können zu längeren Lieferzeiten führen.

 

Eine interessante und kostengünstige Alternative zu diesen Materialien ist die Beschichtung mit „Wilo EMU Ceram“. Mit dieser hochwertigen, lösemittelfreien Zwei-Komponenten-Beschichtung aus Polymer- und Keramikanteilen können alle Pumpenteile aus Aluminiumguss oder Gusseisen wirkungsvoll vor Korrosion und Abrasion geschützt werden.

 

Die „Wilo EMU Ceram“-Beschichtung zeichnet sich durch eine Nasshaftung von 15 N/mm² aus, was eine hohe Abriebfestigkeit gewährleistet. Da sie hohen mechanischen Beanspruchungen standhält, können beispielsweise auch stark sandhaltige Abwässer gefördert werden. In der Klärwerkstechnik empfiehlt sich diese Beschichtung unter anderem dort, wo dem Abwasser Fällmittel zur Phosphatelimination zugesetzt wird. Zusätzlich weisen derart beschichtete Teile eine geringere Oberflächenrauigkeit auf, wodurch sich in den meisten Fällen der hydromechanische Wirkungsgrad der Pumpe erhöht.

 

Die mit „Wilo EMU Ceram“ beschichteten Pumpengehäuse und Laufräder weisen eine erheblich verlängerte Standzeit auf. Dadurch reduziert sich der Wartungsaufwand, denn weniger Verschleiß bedeutetet gleichzeitig weniger Kosten für Wartung und Reparatur. Über den gesamten Lebenszyklus ergibt sich unter dem Strich in vielen Bereichen der Abwassertechnik eine erhebliche Verbesserung der Gesamtwirtschaftlichkeit („Life-Cycle-Costs“).

 

Die Beschichtung steht für das komplette Wilo EMU-Programm zur Verfügung und kann bei allen lagermäßig geführten Pumpenbauteilen – auch nachträglich – aufgebracht werden. Dies führt nicht zuletzt zu kurzen Lieferzeiten gegenüber Pumpen aus Sonderwerkstoffen. Je nach den spezifischen Anforderungen des Einsatzbereichs bzw. des Fördermediums kann zwischen den vier Varianten „Ceram C0“, „Ceram C1“, „Ceram C2“ und „Ceram C3“ gewählt werden, die sich sowohl in der Schichtdicke als auch in der Beschaffenheit der Beschichtung unterscheiden.

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Anne Frentrup

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