Wilo-Planer-Cup 2007: attraktive Verbindung von Fachinformation und Golf
Über 60 Teilnehmer aus ganz Deutschland
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Vor diesem Hintergrund hatten sich zum Wilo-Cup 2007 in Dortmund vom 11. bis 13. Mai 2007 über 60 Verantwortliche namhafter deutscher Planungsbüros angemeldet. Fast alle waren schon im Vorjahr dabei.
Beim Begrüßungsabend berichtete Peter Stamm, der Vertriebsleiter der Wilo AG, über den neuesten Stand bei Pumpen-Innovationen, über Energieeffizienz, die Ist-Situation und neue Marktchancen bei Heizungs-, Kälte- und Klimaanlagen durch Einsatz von Hocheffizienz und Anwendung von Systemkompetenz unter dem Titel: „WIP-Tipps“, also Wilo-Empfehlungen zur Nutzung von Vorteilen für Planer und ihre Auftraggeber.
Am Samstag stand zunächst die exklusive Präsentation des von Wilo herausgegebenen neuen Buches „Vertragsrecht der Architekten und Ingenieure“ durch den Autor Rechtsanwalt F.W. Stohlmann auf dem Programm. Anschließend lüftete Dr. Frank-Hendrik Wurm, Leiter Forschung und Entwicklung, den Schleier von einem der zentralen Innovationsprojekte der WILO AG, der Entwicklung dezentraler Pumpensysteme als neuem Weg zur substantiellen Einsparung von Primär-Energie. Als Kritikpunkte an der heutigen Situation nannte er den hohen Energieverbrauch, die Geräuschentwicklung, den verbesserungswürdigen thermischen Komfort, die geringe Nutzerakzeptanz der Regelung und die aufwändige Heizkostenverteilung. Bei der Erarbeitung eines überzeugenden Lösungsansatzes konzentriere sich Wilo derzeit auf dezentrale Pumpensysteme. Hierdurch ließen sich hydraulisch ideale Anlagen mit automatischem hydraulischen Abgleich, einer bedarfsgerechten Wärmeversorgung, der Vermeidung von „Angstzuschlägen“ durch Fehlertoleranz sowie in vielen Fällen einer Reduzierung der zu installierenden Komponenten realisieren. Die wichtigsten Vorteile eines dezentralen Pumpensystems fasste Dr. Wurm folgendermaßen zusammen:
Beim samstäglichen Candlelight-Dinner referierte Prof. Dr.-Ing. Hans-Jörg Bullinger, Präsident der Fraunhofer-Gesellschaft (München) und seit April 2007 Mitglied des Wilo-Aufsichtsrats, über das „Kunststück Innovation“. Er belegte in diesem Zusammenhang, dass es deutschen Firmen in den letzten Jahren gelungen sei, sich in zahlreichen Branchen wieder in der Weltspitze zu etablieren. Die Leistungsstärke der Unternehmen habe allerdings noch nicht zu einer deutlichen Verbesserung der gesamtwirtschaftlichen „Performance“ geführt. Am Beispiel der BIP-Entwicklung von 2003 bis 2007 zeigte Prof. Bullinger auf, dass Deutschland – im Vergleich zum Euro-Raum, zur EU, zu den USA, Japan und China – nur unterdurchschnittlich gewachsen sei. Unter dem Leitsatz „Forschung schafft Wert“ gab der Präsident der Fraunhofer-Gesellschaft einen Überblick über Zukunftsmärkte, intelligente Produkte sowie Marktchancen durch neue Werkstoffe, Produkte und Prozesse. Als zentrale Erfolgsvoraussetzungen für erfolgreiche Innovation nannte der Wissenschaftler „eine klare Strategie, das beste Team und beste Arbeitsbedingungen, den Willen zum Gewinnen sowie laufende Qualitäts- und Ergebniskontrolle.“
„Umrahmt“ wurden diese bemerkenswerten Vorträge von einem Golf-Turnier in den Clubs Dortmund-Hohensyburg und Wasserschloss Westerwinkel, wo die Teilnehmer ihre „schlagtechnische Qualifikation“ und hohe Motivation unter Beweis stellten. Als gefeierte Sieger beim Wilo-Cup 2007 setzten sich am Ende durch: Download
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